18.05.2007 Neben Mehmet Scholl (fcbayern.de berichtete) wird am Samstag im letzten Saisonspiel gegen den FSV Mainz 05 ein weiterer langjähriger Akteur des FC Bayern seinen Abschied geben: Nach neun Jahren und dann 234 Spielen (31 Tore) verlässt Hasan Salihamidzic den deutschen Rekordmeister Richtung Juventus Turin, wo er in den nächsten vier Jahren auf Torejagd gehen wird.
Trotz einer enttäuschenden letzten Saison zog „Brazzo“ einen Tag vor seinem letzten Spiel für den FCB zufrieden Bilanz. „Wenn man alles zusammenfasst, dann war das eine Superzeit. Wir waren super erfolgreich und haben viele Titel gewonnen“, meinte der 30 Jahre alte Allrounder, der allein zwölf Trophäen auf seiner Visitenkarte vorzeigen kann: Sechs Mal Deutscher Meister, vier Mal Pokalsieger, Champions League und Weltpokal – mehr geht nicht!
Nochmal alles geben
Viel Wehmut wollte der Bosnier vor seinem letzten Auftritt in der mit 69.000 Zuschauern ausverkauften Allianz Arena nicht aufkommen lassen. „Ich hätte am Ende lieber noch einmal um den Titel gespielt“, antwortete er auf die Frage, ob er angesichts der bedeutungslosen Partie seine Abschiedsvorstellung bewusster genießen könne. „Es ist komisch, hier wegzugehen. Ich begreife es jetzt noch gar nicht richtig.“
Und so will er auch in seinem 234. Einsatz im FCB-Trikot noch einmal alles geben, so wie es die Fans von ihm seit Jahren kennen. „Ich versuche von Anfang an Gas zu geben und werde versuchen, eine gute Leistung zu bringen.“ Erst nach dem Schlusspfiff könnte es sein, dass ihn die Emotionen überkommen. „Alles andere kommt später.“
Viel passiert in neun Jahren
„Er trägt den FC Bayern im Herzen wie kaum ein anderer“, wurde ihm einmal von Manager Uli Hoeneß attestiert. Das wird auch so bleiben, wenn Salihamidzic künftig in Italien spielt. „Es war und ist eine große Ehre beim FC Bayern zu sein, ich bin sehr stolz darauf, hier zu spielen“, betonte Salihamidzic, der nach insgesamt 306 Bundesligaspielen „Super-Erinnerungen“ mit nach Italien nimmt. „Es ist viel passiert in den letzten neun Jahren. Ich kann mich glücklich schätzen, dass ich so eine schöne Zeit hier hatte.“
Neben den zahlreichen sportlichen Triumphen hat er auch sein privates Glück an der Isar gefunden. Gemeinsam mit Freundin Esther Copado hat er drei Kinder, „eine riesengroße Familie“, wie er mit dem typischen Brazzo-Lachen sagte. Diese stellte „Brazzo“ gar noch über alle gewonnen Trophäen. „Titel sind schön, aber ich bin froh, dass meine Kinder gesund sind.“
Richtig gut gehen lassen
Beim italienischen Rekordmeister und Erstliga-Aufsteiger Juventus will „Brazzo“ seinen Teil dazu beitragen, „den Verein wieder dorthin zu bringen, wo er war“. Etwas anderes als sportlicher Erfolg mit der „Alten Dame“ kommt auch in der Serie A für ihn nicht in Frage. „Man kennt mich ja. Ich gehe dahin und werde Gas geben“, kündigte er an.
Vor dem Umzug an seine neue Wirkungsstätte wird Salihamidzic allerdings erst einmal ein paar private Dinge klären. Zunächst wird er nach mehreren Jahren „wilder Ehe“ Lebensgefährtin Esther heiraten, anschließend will er auf Weltreise gehen. „Ich werde es mir richtig gut gehen lassen.“ Danke Brazzo für die letzten neun Jahre, alles Gute!
de Hasan Salihamdidzic => Ce fut que de beau moment a Munich :) il s'en va vert la Juve
Vorhang auf zum letzten Akt: Für den FC Bayern ist die Begegnung am Samstag gegen den FSV Mainz 05 das letzte Spiel einer enttäuschenden Saison, für Mehmet Scholl dagegen der Abschluss einer glanzvollen Karriere. Mit seinem 392. Bundesliga-Einsatz sagt „Scholli“ nach 17 Jahren Profi-Fußball Servus und blickt einer emotionalen Abschieds-Party entgegen.
„Das letzte Pflichtspiel für Bayern ist ein besonderes. Ich weiß noch nicht, ob mir die Gefühle durchgehen sollen oder ob ich einfach versuche, diese 50 Minuten sachlich und nüchtern zu spielen“, schilderte der 36-jährige Mittelfeldspieler des deutschen Rekordmeisters am Donnerstag bei seiner letzten offiziellen Pressekonferenz als Spieler seine Gedanken.
Vom Spargeltarzan zum Rekordmeister
Ausgerechnet in seiner letzten Partie als aktiver Fußballer wird der Filigrantechniker, der die Fans des Rekordmeisters seit 1992 mit seinen Fähigkeiten stets verzückt hat, erstmals seit über einem Jahr wieder von Beginn an auf der Bühne stehen - für die 50. Minute ist dann der vielleicht tränenreiche Abschied vor 69.000 Zuschauern angekündigt.
„Jetzt ist es einfach so weit. Jetzt ist der Punkt gekommen um zu sagen: Ich gehe - und ich gehe vor allen Dingen gerne“, betonte der frühere Karlsruher, der am 21. April 1990 sein Bundesliga-Debüt gab. Zwei Jahre später wechselte er als 21-jähriger „Spargeltarzan“ (Bayern-Manager Uli Hoeneß) zum FCB und avancierte in den folgenden 15 Jahren mit acht gewonnenen Meisterschaften und fünf Pokalsiegen zum Rekordhalter. Zudem gewann er die Champions League, den Weltpokal und den UEFA-Cup.
Scholl möchte nichts missen
Eine Rangfolge seiner größten sportlichen Erfolge wollte Scholl jedoch nicht aufstellen. „Mein größter Erfolg war Bayern“, meinte er, „dass ich es 15 Jahre geschafft habe, in diesem Zirkus Fußball zu spielen, und nicht in diesem Haifisch-Becken gefressen zu werden.“ Dazu trug sicherlich auch bei, dass sich Scholl vom einstigen Teenie-Idol zum schweigsamen und die Öffentlichkeit scheuenden Kult-Kicker wandelte.
„Vielleicht war es in vielen Situationen doch richtig, sich zurückzuhalten und auf Fußball zu konzentrieren“, meinte der 36-malige Nationalspieler, der allein für seine Leistungen als Fußballer beurteilt werden wollte und nun zufrieden Bilanz zog: „Wenn ich die 15 Jahre Revue passieren lasse, dann sind da so viele positive Dinge, so viele Sachen, die ich lernen durfte, die man nur bei Bayern München lernen kann. Dinge, die einen fürs Leben stärken. Alles in allem möchte ich nichts missen.“
Auf einem guten Weg, zufrieden zu sein
Einen Plan für die Zukunft hat der in den letzten Jahren von vielen Verletzungen gebeutelte Scholl nicht, „und das ist gut so.“ Natürlich habe er Wünsche für die Zukunft, „und selbst die kann man nicht planen.“ So will der zweifache Familienvater zunächst einmal Abstand gewinnen, „erstmal weg“, und viele Dinge machen, „zu denen mir vorher die Zeit gefehlt hat.“
Ob Scholl dem FC Bayern nach seiner aktiven Karriere in entscheidender Funktion erhalten bleibt, ist noch offen. „Darüber wurde bisher nur in den Medien gesprochen, nicht mit mir“, sagte er und ergänzte: „Aber ich brauche das auch nicht unbedingt, ich habe den Kopf im Moment viel zu voll mit anderen Dingen, die ich jetzt machen möchte. Ich bin auf einem guten Weg, zufrieden zu sein.“
De Memeht Scoll=> Je part et je part heureux :)
Deux grand joueur quitte le navire comme Hagreaves et Lell et Dos Santos et Karimi et probablement Pizzaro et Santa cruz un départ de Görlitz ne serais pas à exclure ainsi que Makaay quon a anonC a Lyon... ( ne pas oublier la retraite anticipé de Deisler...)
Quel image pour la saison 2007/2008
On laisse pretendre que le cachet pour les transfert de cet été avoisinerait les 100 000 000¤
Un Beau et concerant visage ns l'esperons tous:)
(vidéo du but de Hasan contre Mainz a l'aller et c'st contre ce même club quil va avec Memeht Scholl disputer son dernier match)